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Bestimmte Nahrungsmittel vermeiden: Vermeiden Sie den übermäßigen Genuss von zu viel sauren bzw. säurebildenden Nahrungsmitteln wie Fleisch, Wurst, Käse, Quark, Süßigkeiten, Weißmehl, Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und säuernde Tees (Früchte- und Schwarztees).

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FAQ

Säuren sind chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung Wasserstoffionen (-H) abspalten, d.h. sauer reagieren, wie z.B. Salzsäure, Milchsäure, Kohlensäure.

Basen (Laugen) sind chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung Hydroxidionen (-OH) abspalten, d.h. basisch reagieren, wie z.B. Natronlauge, Kalilauge.

Der pH-Wert ist eine Maßeinheit für den Säuregrad (je stärker die Säure, desto kleiner der pH-Wert). In jeder Bullrich Säure-Basen-Balance-Packung befinden sich Teststreifen mit denen Sie Ihren pH-Wert im Urin messen können (siehe „Über Bullrich Säure-Basen-Balance“).

Die pH-Skala ist die Messgrundlage für Säuren und Basen; sie reicht von einem pH-Wert 1 (extrem sauer) über 7 (neutral) bis hin zu 14 (extrem basisch).

Calcium (Ca) kommt in Getreide, Milchprodukten und Hülsenfrüchten vor. Es trägt zur Erhaltung der Knochen und Zähne sowie zu einer normalen Muskelfunktion bei. Ebenso wird es zur Signalübertragung zwischen den Nervenzellen benötigt – also zu einer guten Reaktionsfähigkeit.

Magnesium (Mg) kommt in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Fleisch vor. Es trägt genau wie Calcium zur Erhaltung der Knochen und Zähne sowie zu einer normalen Muskelfunktion bei. Darüber hinaus fördert es die normale Funktion des Nervensystems und trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei.

Natrium (Na) ist enthalten in Speisesalz, Milch und Milchprodukten, Wurst und Fleisch.

Phosphor (P) befindet sich in Fleisch, Wurst, Milch, Milchprodukten, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Es trägt zur Erhaltung der Knochen und Zähne sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Kalium (K) ist enthalten in Kartoffeln, Gemüse, Obst und Getreideprodukten. Es trägt zur Erhaltung der Muskelfunktion sowie zur Funktion des Nervensystems bei und ist an der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beteiligt.

Natriumhydrogencarbonat wird aus Kochsalz (Natriumchlorid) gewonnen, dem man durch ein spezielles Verfahren seinen Chloranteil entzieht. So entsteht Natriumhydrogencarbonat, das als natürlicher Bestandteil auch in vielen Mineralwässern und Heilquellen geschätzt wird.

Folgende Nahrungsmittel sind gute Zinkquellen: rote Fleischsorten, Käse, Weizenkeime, Wallnüsse und Pakannüsse, Linsen, Meeresfrüchte und Schalentiere, Grüner Tee. Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Der Säure-Basen-Haushalt ist das Zusammenspiel von Säuren und Basen, um einen optimalen Stoffwechsel zu gewährleisten. Er regelt wie ein strenger Buchhalter Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Immunabwehr, Hormonproduktion und vieles andere. Fast alle biologischen Vorgänge laufen nur dann korrekt ab, wenn ein bestimmter pH-Wert gewährleistet ist.

In erster Linie scheidet der Körper überschüssige Säuren über die Niere aus. Das zeigt sich im saueren Urin-pH-Wert. Die Leber arbeitet mit den Nieren zusammen, indem sie bei Bedarf die wichtige Pufferbase Hydrogencarbonat einspart. Überschüssige Kohlensäure wird in Form von CO2 über die Lunge ausgeatmet. Sind die Puffersysteme im Blut überlastet, so werden überschüssige Säuren im Bindegewebe gespeichert.

Basische Lebensmitteln sind: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Vollmilch, Sahne, Mineralwässer, Kräutertees.

Saure bzw. säuernde Lebensmittel sind: Fleisch und Wurst, Fisch, Eiweiß, Käse, Quark, Zucker und Zuckerprodukte, Kaffee, Schokolade, Alkoholika.

Neutrale Lebensmittel sind: Butter, Pflanzenöle, grüne Bohnen, gutes Trinkwasser. Von den Getreidearten sind Hirse, Dinkel und Buchweizen am meisten ausgleichend.